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KOMMUNIKULTUR e.V. Andreas Weiß
Danziger Str.144 10407 Berlin
Tel: 030/ 421 13 56 Fax: 040/ 7511002449 HomePage: www.schwulfernsehen.de E-Mail: montagskinder@gmx.de
PRESSEMITTEILUNG TERMINE regelmäßig ab MAI 2001!
Liebe Redaktion, liebe WebmasterInnen
zur Zeit laufen in mehreren Städten Deutschlands schwul-lesbische Fernseh-Serien. (s.u.)
Vielleicht könnt Ihr die folgenden regelmäßigen Fernseh-Termine in Eure TV-Übersicht aufnehmen bzw. die Termine aktualisieren/ ergänzen?
Das wäre nett! Und vielleicht könnt Ihr auch einen Link einbauen zu
www.schwulfernsehen.de
Dort gibt es alle Informationen, aktuelle Termine usw.
Vielen Dank und liebe Grüße aus Berlin
Andreas Weiß
TERMINE
NEU AB MAI
HANNOVER DIE SCHWULE EROTIK-SERIE "VON MANN ZU MANN" Ab 1.Mai 2001 jeden Dienstag um 22 Uhr und jede Samstagnacht (auf Sonntag) um 0.30 Uhr im Offenen Kanal (Kabel-TV)
WERNIGERODE MONTAGSGESCHICHTEN Jeden Dienstag und Donnerstag um 22 Uhr im Offenen Kanal Wernigerode
Termine weiterhin:
BERLIN TRAUMTÄNZER Jeden Montag um 23.30 Uhr Im Offenen Kanal Berlin
BRAUNSCHWEIG / WOLFSBURG / WOLFENBÜTTEL / SALZGITTER / PEINE/ BAD HARZBURG / GOSLAR und Umgebung MONTAGSGESCHICHTEN Jeden Freitag um 21 Uhr Im Offenen Kanal Wolfsburg/Braunschweig
DESSAU MONTAGSKINDER Jeden Montag um 22 Uhr Im Offenen Kanal Dessau
MAGDEBURG BERLIN BOHÈME Jeden Montag um 23 Uhr Im Offenen Kanal Magdeburg
MERSEBURG/ QUERFURT MONTAGSGESCHICHTEN Jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag um 23 Uhr Im Offenen Kanal Merseburg/ Querfurt
NEUSTADT an der Weinstraße MONTAGSKINDER Jeden Mittwoch um 22 Uhr Im Offenen Kanal Neustadt/W.
SALZWEDEL MONTAGSKINDER Jeden Montag um 22 Uhr Im Offenen Kanal Salzwedel
STENDAL MONTAGSKINDER Jeden Montag und Donnerstag um 22 Uhr Im Offenen Kanal Stendal
Und wer in keiner dieser Städte zu Hause ist, muß nicht traurig sein: Die Serie MontagsKinder ist auch per Internet zu sehen unter: www.kanal-global.de
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Infos zu den Serien:
DIE ERSTEN SCHWUL-LESBISCHE TV-SERIEN DEUTSCHLANDS
MontagsKinder eine schwul-lesbische Drama-Serie mit 55 Episoden
Die abgetakelte Hollywood-Diva Candy Candle, die Jahre zuvor in der amerikanischen Billigsoap "Years Of Happiness" eine kleine Rolle spielte, flippt regelrecht aus, als die alte Serie in einem Kabelprogramm in Deutschland ausgestrahlt wird. Grund für Candy, alle ihre Freunde zu einer Party einzuladen. Und was für Gäste da erscheinen: Ein sympathisches, zickiges und sex-süchtiges Völkchen - die meisten davon schwul oder lesbisch. Mit dieser Party beginnt die Party des Lebens: Es geht um Lust und Frust, um Intrigen, Tragödien und Kaffeekränzchen.
Da gibt es das schwule Dreieck als endloses Thema mit Variationen. Da gibt es die junge Lesbe im ewigen Clinch mit der Mutter, die doch so gern einen Schwiegersohn hätte. Da gibt es den Stricher und seine Freier ebenso wie den schwulen Ausländer und den HIV-Positiven. Sie alle lernen wir kennen, beinahe wie unsere Nachbarn und können fortan an ihrem Leben teilhaben...
MontagsKinder - eine schwer einzuordnende Mischung zwischen Kopie und Parodie üblicher Seifenopern - aber wohl gerade deshalb so reizvoll, weil sich die Produktion eben nicht so einfach in eine Schublade pressen läßt!
Die mittlerweile als "Kult-Serie" verschrieene Produktion hat 55 Episoden und lief bereits in vielen Städten. Aktuell wird sie u.a. in Salzwedel, Stendal, Dessau, Neubrandenburg und in Neustadt/Weinstr. gezeigt
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BERLIN BOHÈME ist eine 11-teilige Serie um einige mehr oder weniger abgedrehte Lebenskünstler in Berlin zum Beginn des neuen Jahrtausends. Die Hauptfiguren arbeiten gemeinsam in einem großen Atelier, dem Dreh- und Angelpunkt der Serie, in dem die gesamte Handlung spielt:
Lisa Kleinert will eine Karriere als Fotografin starten und sucht sich in erster Linie nackte Männer als Motiv. Permanent streitet sie sich mit Holger Prehm, der das von ihr genutzte Atelier ebenfalls benötigt - als Kulisse für eine schlechte Video-Produktion...
Wie in den anderen Andreas-Weiß-Produktionen werden auch in BERLIN BOHÈME vor allem schwule und lesbische Alltagsepisoden erzählt:
Lisa trifft auf ihre ehemalige Geliebte und deren neue Freundin, und es kracht natürlich. Holger verhält sich als Regisseur so despotisch, daß er die Mitwirkenden seines Projektes nach und nach vergrault, u.a. seinen schüchternen Drehbuchautor Viktor. Der will nach seinem Ausstieg aus dem Video aber das Atelier als Probenraum für ein Theaterstück nutzen. Konflikte sind vorprogrammiert. Dann ist da noch die kostümschneidernde Tunte Clou, die durch die Mitarbeit an Holgers Video gezwungen wird, sich mit ihrem exhibitionistischen Ex-Lover auseinanderzusetzen. Obendrein wird sie auch noch von Faschos zusammengeschlagen...
Eine besondere Herausforderung an die Mitwirkenden, aber vor allem natürlich an Drehbuchautor und Regisseur Andreas Weiß ist dabei die Tatsache, daß die Serie in Echtzeit spielt, d.h. in einer 25minütigen Episode vergehen auch in der Handlung fünfundzwanzig Minuten, es gibt keine Brüche, Zeitsprünge oder Tageswechsel. Die Episoden gleichen also "verfilmten Theaterstücken", und dadurch unterscheidet sich BERLIN BOHÈME wesentlich von den früheren Andreas-Weiß-Produktionen.
Die Hauptrollen sind sowohl mit "Stars" der bisherigen Serien ( Yvonne Haß als Lisa und Rainer Hillebrecht als Holger) besetzt worden als auch mit "neuen Gesichtern". So brilliert neben vielen talentierten New-Comern wie dem Wiener Adrian Ortner auch die bekannte Berliner Tunte TIMA DIE GÖTTLICHE, die zuletzt durch ihre Darstellung der Haushälterin Dorchen in dem Praunheim-Film "Einstein des Sex" von sich reden machte. In BERLIN BOHÈME spielt sie die Rolle der Clou..
Als Gäste dabei sind u.a. Christian Kaufmann, Kirsten Kristiansen und Andrea Pape (alle drei bekannt aus der Serie MontagsKinder) ; außerdem Carsten A. Baum und Monika Luzi Beyer, (beide bekannt aus der Serie Montagsgeschichten.)
BERLIN BOHÈME läuft im OK Magdeburg.
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VON MANN ZU MANN
Im OK Hannover läuft eine ganz ungewöhnliche Serienproduktion, immer noch ein Novum im deutschen Fernsehen.
Denn : Die schwule Erotik-Soap VON MANN ZU MANN ist eine in dieser Form bisher noch nie auf Deutschlands Bildschirmen dagewesene Sendeform: Eine Mischung aus Seifen-Oper und schwuler Erotik.
Soaps gibt es inzwischen schon zur Genüge, einige auch mit dem obligatorischen Alibi-Schwulen, aber dessen Liebes-Leben wirkt oft eigenartig steril. In Fernsehserien ist - wenn überhaupt - ein schüchterner Kuß unter Männern das höchste der Gefühle. Erotikfilme, die nachts auf diversen Kanälen flimmern, gehen zwar viel weiter, sind aber immer heterosexuell bzw. pseudo-lesbisch.
Fazit: Schwule Erotik kommt bislang im deutschen Fernsehen nicht vor!
Das muß sich endlich ändern, dachte sich Andreas Weiß, Produzent der MONTAGSPRODUKTIONEN , und entwickelte das Konzept zu der Erotik-Soap VON MANN ZU MANN.
In dieser Reihe werden in erster Linie schwule Alltagserlebnisse geschildert. Dem Herz-Schmerz-Liebe-Leid-Bedürfnis eingefleischter Seriengucker wird aber ebenso Rechnung getragen wie der sicherlich (auch bei Heteros) weitverbreiteten Neugier ( um es nicht gleich Voyeurismus zu nennen!), wenn es um die Frage geht:
Was treiben zwei Schwule (oder mehrere!) eigentlich miteinander?
VON MANN ZU MANN gibt dazu passende Antworten. Die Produktion kommt dabei freizügig, ja, oft geradezu schamlos daher, präsentiert diverse nackte Tatsachen, ohne jedoch die Grenze zur Pornographie (und damit zur Sendefähigkeit im TV) zu überschreiten. Mit Witz und Ironie werden erotische Phantasien zelebriert, beispielsweise in der zweiten Episode, wo eine Sahnetorte auf recht unorthodoxe Weise "vernascht" wird...
Neben einigen Stars der MONTAGSPRODUKTIONEN, unter anderem Yvonne Haß (wieder in der Rolle der Lisa), spielt auch Schlagersänger Donato Plögert eine Hauptrolle.
VON MANN ZU MANN
ab Mai 2001 im OK Hannover.
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MONTAGSGESCHICHTEN Eine Drama-Serie in 30 Episoden um eine chaotische Filmproduktion.
Bei den MONTAGSGESCHICHTEN dreht sich alles um die ungewöhnlichen, aufregenden oder auch ganz banalen Ereignisse im Leben des schwulen Möchtegernregisseurs Lukas Denner. Er und sein Team wollen - und da vermischen sich Fiktion und Realität auf wunderbare Weise - eine schwule Serie produzieren.
Aber die MONTAGSGESCHICHTEN wären keine gute Seifenoper, gäbe es dabei nicht allerlei Schwierigkeiten: Mal mangelte nur am nötigen Kleingeld, mal auch an der Disziplin der Mitwirkenden, und oft machen den Protagonisten persönliche Gefühle einen Strich durch die Rechnung: Neid und Eifersucht sind ebenso an der Tagesordnung wie Begierde, Lust und Leidenschaft.
Im Mittelpunkt der MONTAGSGESCHICHTEN steht dabei neben Lukas der arrogante Seriendarsteller Jan Kielowsky, der sich für einen Super-Star hält und von daher wie eine große Diva aufführt. Jan wird gespielt von Piotr Hlawiczka.In der Paraderolle des Jan beweist Piotr, daß er viel mehr kann, als immer nur der liebe, nette Junge zu sein: Das hochnäsige Miststück spielt er ebenso überzeugend wie den ehrgeizigen Profi, dem Ruhm und Erfolg das Wichtigste sind.
Aber auch alle anderen (fast) ausschließlich schwulen Mitwirkenden der Serie MONTAGSGESCHICHTEN, in dieser Produktion z. Teil erstmals vor der Kamera, beeindrucken durch Charme und Talent, und man merkt ihnen an, wieviel Spaß sie beim Drehen hatten...
MONTAGSGESCHICHTEN
z.Z. in den OK von Merseburg/Querfurt, Wernigerode und im Großraum Braunschweig (OKTV).
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TRAUMTÄNZER - DAS KULTURBÜRO Die Schwul-lesbische Trash-Soap wieder im Kabel-TV zu sehen mit BIGGY VAN BLOND (alias Biggy van Bretten) in ihrer ersten Fernseh-Serien-Hauptrolle
Seit März 2001 läuft im Offenen Kanal Berlin (Kabel-TV SK8) die Neuausstrahlung der 1994 entstandenen Trash-Soap TRAUMTÄNZER - DAS KULTURBÜRO.
Die Serie schildert die Ereignisse um das Kulturbüro TraumTänzer - einer Mischung aus Künstleragentur und Zeitungsredaktion. Der an Aids verstorbene Gründer des Unternehmens, Peter Vilbers, hinterläßt sein Lebenswerk zu gleichen Teilen drei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können:
Vera Vilbers, Peters Schwester, hat sich seit Jahren um ihren erkrankten Bruder und dessen inzwischen fünfzehn Jahre alte Tochter Kim gekümmert und schließlich auch die Geschäfte der TraumTänzer-Agentur übernommen, als Peter dazu nicht mehr die Kraft hatte.
Oswald Speier, Liebhaber und Lebensgefährte Peters und Kompagnon im Kulturbüro, ist die Zusammenarbeit mit Vera stets ein Dorn im Auge gewesen, steht sie doch seinen Versuchen, das Kulturbüro mehr und mehr zu kommerzialisieren, vehement im Wege. Doch alle seine Versuche, Vera Vilbers mittels miesen Intrigen zu vertreiben, scheitern: Vera Vilbers erweist sich als aufrechte Kämpferin für verloren geglaubte Ideale...
Helen Chesternek-Vilbers, Peters Ex-Frau und Kims Mutter, hatte Mann und Kind verlassen, als Peter begann, sein Schwulsein auszuleben. Nun wird sie durch das Testament aufgefordert, sich künftig um Kim zu kümmern und im Kulturbüro mitzuarbeiten. Kaum wieder in Deutschland, rasselt Helen auch schon mit Oswald aneinander und schlägt sich scheinbar auf Veras Seite. Doch in Wirklichkeit kennt Helen Chesternek nur ein Ziel: Das Lebenswerk des verhaßten Ex-Mannes, das Kulturbüro TraumTänzer zu zerstören...
TraumTänzer ist eine frühe Trash-Produktion von Andreas Weiß und spiegelt die Anfänge seines Serienschaffens wider. Geprägt ist diese Produktion vor allem durch die zahlreichen, später durch die Serie MontagsKinder bekannt gewordenen DarstellerInnen.
In den ersten 20 Episoden stand zudem Biggy Van Blond ( damals nannte sie sich noch Biggy Van Bretten) auf der Besetzungsliste. In TraumTänzer spielte sie ihre erste große Fernseh-Serien-Hauptrolle : Eva-Maria, eine engagierte Reporterin mit dunkler Vergangenheit...
Gesendet wird eine komplett in schwarz-weiß gehaltene, neu geschnittene Fassung der Serie, mit 31 Episoden à 30 Minuten.
Jede Woche Montag um 23.30 Uhr im Offenen Kanal Berlin.
Weitere Informationen zur Serie, den Inhalten und den DarstellerInnen gibt es im Internet unter
www.schwulfernsehen.de
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